Am Dienstag, den 20.07.2010 ist im Bauausschuß der Tagesordnungspunkt zur Verkerhssituation im Reiterweg und dem Vorschlag zum Straßenzumbau mit Errichtung eines Gehweges.
Ein Brief an die KollegInnen im Bauausschuss
Am Dienstag, den 20.07.2010 ist im Bauausschuß der Tagesordnungspunkt zur Verkerhssituation im Reiterweg und dem Vorschlag zum Straßenzumbau mit Errichtung eines Gehweges.
Ein Brief an die KollegInnen im Bauausschuss
Die Diskussion um die Ansiedlung eines Bullenstalls in der Verlängerung am Reiterweg hat das Thema Sicherheit der Verkehrsteilnehmer neu aufgeworfen.
In der Tat teilen sich in einem Teil des Reiterwegs Eltern und deren Kinder zusammen mit dem Autoverkehr die Verkehrsfläche.
Es ist jedoch zu beobachten, dass gerade in dem Schmalen Teilstück des Reiterweges entlang der Kleingartenanlage der Autoverkehr wesentlich rücksichtsvoller und langsamer ist und erst mit Beginn der Bebauung deutlich an Geschwindigkeit zu nimmt, da zum einem die Straße breiter wird, da in diesem Bereichen ein Gehweg vorhanden ist.
Nachdem ein Gehweg nur entlang der Kleingartenanlage ohne Querung wirklich sicher ist, sollte zum nach dem Beschluss des BWA abgewartet werden, ob der landwirtschaftliche Verkehr in den Bring- und Hohlzeiten des Kindergarten so überhand nimmt, dass ein Gehweg notwendig ist.
Ansonsten sollten gerade die Eltern, die ihre Kinder mit dem Auto zum Kindergarten bringen sensibilisiert werden und auf ein rücksichtsvolles Miteinander hingewiesen werden. Ein ergänzendes Schreiben oder eine Schulung durch die Polizei im Rahmen eines Elternabends erhöht ebenfalls die Rücksichtsnahme. Der vorhandene Verkehr ist ausschließlich während der Kindergartenzeiten von den Eltern verursacht.
Je mehr Fußgänger und Radfahrer sich in diesem Teilstück aufhalten um so langsamer wird der Verkehr. Ebenso verhält es sich mit dem Begegnungsverkehr, die Straße ist so breit, dass zwei Autos nur in einem geringen Tempo aneinander vorbeifahren können. Auch bei der wöchentliche Müllabfuhr muss der Gegenverkehr im einsehbaren Teilstück des Reiterwegs warten bis es frei ist.
Würde die Straße verbreitert so kann davon ausgegangen werden, dass die Eltern auf dem Reiterweg parken und nicht mehr auf den Parkplätzen. Dies ist jetzt bereits zu beobachten. Der Parkplatz ist leer und die Autos stehen an der Einmündung zum Kindergarteneingang.
Ich bitte weiterhin folgendes in der Diskussion zu berücksichtigen:
• Beobachtung des Verkehrsaufkommen, gerade nachdem der Bullenstall gebaut ist, sowie es im letzten Bauausschuss sinnvollerweise beschlossen wurde.
• Die Straßenhierachie abwarten und eine genaue Analyse des Bedarfs, , sowie die Vorteile und die Nachteile abwägen. Wer verursacht den Verkehr, ist er wirklich so hoch und lässt sich nicht in einem ersten verkehrserziehrischen Schritt oft mehr erreichen?
• Braucht man im Außenbereich wirklich einen solchen Straßenquerschnitt bei einer bolzengeraden Straße?
• die Ausweisung eines verkehrsberuhigten Bereiches mit Tempo 7, da alle Verkehrsteilnehmer sich gleichberechtigt den vorhandenen Straßenquerschnitt teilen.
• Falls der Gehwegs auf der nördlichen Seite geplant wird, muss am am Ende des Reiterwegs und bei der ersten Abzweigung für die Überquerung bauliche Maßnahmen vorzusehen sind, die den Autoverkehr abbremsen.
Vielen Dank für die Überprüfung und das Ergreifen von Maßnahmen, damit wird eine zusätzliche Gefahrenquelle geschlossen.
Mit freundlichen Grüßen
Roland Mair
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