Anton und Biene – ein Traumpaar auf dem Trainingsplatz des Schäferhundevereins

Veröffentlicht am 03.10.2024 in Allgemein

Der Trainingsplatz des Schäferhundevereins ist nicht nur für die Hunde ein Paradies, sondern auch ein Ort, an dem sich Menschen und Tiere begegnen und gemeinsam wachsen. Die Familie Herdegen – Ulrike und ihr Sohn Jörg – haben die Zügel fest in der Hand, wenn es um die Ausbildung der Hunde geht. Doch es sind die Begegnungen, die diesen Platz so besonders machen.

Gestern Abend traf ich Anton Weber, einen ehemaligen Tierpfleger aus dem Tiergarten, der nun im Ruhestand ist. Vor einigen Jahren übernahm er die Schäferhündin Biene, die nach dem Tod ihres früheren Besitzers, einem Schäfer, mit ihrem Bruder in einer Pflegestation gelandet war. Als Anton sie fand, war sie 3,5 Jahre alt – und seitdem sind die beiden ein unschlagbares Team. Besonders stolz ist Anton, wenn Biene ihre Übungen mit Bravour meistert. Dann erzählt er mit einem Lächeln von seinen Streifzügen durch die Westlichen Wälder, wo er in Abstimmung mit dem Förster Laub und Äste aufgesammelt hat. Diese Erlebnisse teilen beide gern, und Anton strahlt vor Freude.

Neben Anton und Biene gibt es viele weitere sympathische Gesichter im Verein, wie Gabi Simnacher und viele andere, die das Vereinsleben prägen. Doch leider steht eine traurige Nachricht im Raum: Die Bundesanstalt für Immobilienaufgaben benötigt das Vereinsgelände als Ausgleichsfläche, und damit endet die fast 90-jährige Geschichte des Schäferhundevereins in Stadtbergen. Wer da in Wehmut verfällt, dem kann man es nicht verdenken.

 
 

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