Frühjahrsversammlung mit Neuwahlen der Arbeitsgemeinschaft der Vereine Stadtbergen

Veröffentlicht am 30.03.2020 in Allgemein

Trotz Corona-Krise geht auch ein Vereinsleben weiter. Die Aktivitäten im Sport haben sich reduziert. In vielen Vereinen wird nachgedacht, wie kann man das Zusammenleben besser gestalten. Sowohl auf der gesellschaftlichen und auch auf der politischen Seite gibt es viele Initiativen. Die Energie kommt aus den Vereinen, die in diesen Zeiten wichtiger denn je sind. In der Arbeitsgemeinschaft der Vereine sind diese organisiert und planen zwei Mal im Jahr eine Terminabstimmung. Am 11. März war der letzte Termin - dort hat sich die ArGe neu konstituiert und gewählt. Aber lesen Sie selbst ...

Alle drei Jahre finden in der Arbeitsgemeinschaft der Vereine (ArGe Stadtbergen) Wahlen statt. Der neu gewählte Vorstand war eine Bestätigung der bisherigen Vorstandsmitglieder. Unterstützt wird der wiedergewählte Vorsitzende Roland Mair von Stellvertreter Peter Hagspiel. Anne Hagspiel wurde Schriftführerin und Herbert Franz erneut zum Beisitzer gewählt. Nach den Worten von Roland Mair sind die Vorstandsmitglieder ein Querschnitt des gesellschaftlichen Lebens in Stadtbergen: „mit den Vertretern im Vorstand spiegeln wir die sportliche, kirchliche und politische Richtungen wider“. Der Erfolg einer Arbeitsgemeinschaft der Vereine basiert auf den Engagement der Vereinsvorstände und den Mitgliedern.

Nach dreizehn Jahren Verantwortung für die Arbeitsgemeinschaft stellt sich die Frage, ob die ArGe angesichts von digitalen Terminkalendern weiterhin die Abstimmung von Terminen benötigt. Bürgermeister Metz sieht die Aktivitäten der Arbeitsgemeinschaft sehr positiv. „Bei den ARGE-Sitzungen werden Termine abgestimmt, es findet ein Austausch der unterschiedlichsten Vereine statt, es gibt Informationsmöglichkeiten (z.B. Vortrag zu Datenschutzgrundverordnung, Erste-Hilfe-Maßnahmen). Die ARGE ist u.a. Grundlage für die gemeinsame Akzeptanz der Vereine und fördert das Kennenlernen; sie ist Netzwerk für Stadtberger Vereine insgesamt“.

Nach dem Bericht des Bürgermeisters haben einige Entwicklungen Auswirkungen auf die Vereine. So gibt es im Bürgersaal mit den Tafeldeckern einen neuen Pächter, der ab dem Sommer die Gastronomie bei Veranstaltungen übernimmt. Auch das Stadtfest wird auf Grund der Corona Ausbreitung wahrscheinlich verschoben.

Für die Arbeitsgemeinschaft ist der Zusammenhalt und die gegenseitige Unterstützung bei den Veranstaltungen wichtig. Sorgen bereitet dem ArGe-Vorsitzenden der geringe Zuspruch beim Volkstrauertag. Nach seiner Meinung sollten die Beteiligten über eine Weiterentwicklung abstimmen. Zunehmende Beliebtheit ist das Stadtradeln, das über das Jahr verteilt wird. Zwar kann es auf Grund der Kontaktsperre keine Auftaktveranstaltung im Frühjahr geben, aber bereits für den 14.06.2020 wird zusammen mit dem Fahrradclub ADFC die Auftaktveranstaltung des Stadtradeln in Stadtbergen stattfinden. Das Stadtradeln findet von 14.06.2020 bis 04.07.2020 statt. Auch wird es zusammen mit der Tennisabteilung des TSG Stadtbergen im September einen Vereinsstammtisch mit Schnuppertraining geben.

Einen echten Mehrwert stellt die Zusammenstellung von Räumlichkeiten dar. Diese Liste gibt den Vereinen ohne Vereinsräumen die Möglichkeit für Veranstaltungen in Vereinsräumen unterzukommen. Eine weitere Aktion ist die Zusammenstellung von Gegenständen, die bei Veranstaltungen benötigt werden. Viele Vereine haben diverses Inventar, das oft nur für eine Veranstaltung lagert und jedoch anderen Vereinen bei der Durchführung von Festen oder Aktionen hilfreich und kostensparend sein könnte.  Auch die Stadt Stadtbergen hat diverse Bestände, die grundsätzlich auch den Vereinen zur Verfügung gestellt werden könnten. Die ArGe stellt eine Liste für die Vereine zusammen und unterstützt damit die Zusammenarbeit.

Der Terminkalender bis zum 31.12.2020 wurde erstellt. Die Termine wurden weitgehend im Vorfeld gemeldet und konnten bereits eingetragen werden. Auf Grund der aktuellen Entwicklung finden einige Veranstaltungen aufgrund der Ausgangsbeschränkungen und des Versammlungsverbot nicht statt. Die Termine werden entsprechend an die Vereinsvorsitzenden weitergeleitet und stehen im „Veranstaltungskalender der Stadt Stadtbergen“ www.stadtbergen.de sowie im Stadtberger Boten.

 
 

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  • In einem Wohnheim für behinderte Menschen wird die junge Natalie Reinegger Bezugsbetreuerin von Alexander Dorm. Der Mann sitzt im Rollstuhl, ist von unberechenbarem Temperament und gilt als »schwierig«. Dennoch erhält er jede Woche Besuch – ausgerechnet von Christopher Hollberg, jenem Mann, dessen Leben er vor Jahren zerstört haben soll, als er ihn als Stalker verfolgte und damit Hollbergs Frau in den Selbstmord trieb. Das Arrangement funktioniere zu beiderseitigem Vorteil, versichert man Natalie, die beiden seien einander sehr zugetan. Aber bald verstört die junge Frau die unverhohlene Abneigung, mit der Hollberg seinem vermeintlichen Freund begegnet. Sie versucht, hinter das Geheimnis des undurchschaubaren Besuchers zu kommen und die Motive seines Handelns zu verstehen. Dieser Roman ist eine Bergwerksfahrt in die Welt des Clemens J. Setz. Sie fördert ihre innere Ordnung zutage, ihre Geheimnisse und Prinzipien: Macht und Ohnmacht, Sinnsuche und Orientierungsverlust, Unterwerfung und Liebe in allen Spielarten – fürsorglich, respektvoll, besessen, Liebe als Wahn und als Manipulation. Und Rache. So subtil und schmerzhaft, dass die Frage nach Täter und Opfer in namenloses Gelände führt.
     
    https://www.pustet.de/shop/article/28540689/clemens_j_setz_die_stunde_zwischen_frau_und_gitarre.html