Nikolaus besucht die Volksgruppe der Siebenbürger Sachsen

Veröffentlicht am 16.12.2019 in Allgemein

Mehr aus Zufall als eine bewusste Auswahl sind wir in die Volkstanzgruppe der Siebenbürger Sachsens geraten – unser jüngster Sohn hat Gefallen an den gleichaltrigen Jugendlichen gefunden und tanz seit einigen Monaten dort heimatliche Volkstänze. Wir haben keinen Migrationshintergrund und wir kommen nicht aus Rumänien, lassen uns jedoch von unserem Sohn regelmäßig dazu motivieren Veranstaltungen zu besuchen, so wie die gestrige Weihnachtsfeier, an der neben den über 60 Erwachsenen auch 32 Kinder und Jugendliche teilnahmen.

Das besondere Highlight war der Besuch des Nikolauses, den, wen wundert es ich „übernehmen“ durfte. Gottseidank habe ich in Helmut Schwarz einen Unterstützer gefunden, der die vielen Erlebnisse des Jahres 2019 für mich zusammen getragen hat.

Große Augen gab es bei den Kindern, dass es auch sympathische Nikoläuse gibt – wahrscheinlich bleibt mir diese Rolle.

Die Siebenbürger Sachsen sind eine deutschsprachige Minderheit im heutigen Rumänien, die die Reliktmundart Siebenbürgisch-Sächsisch sprechen. Sie sind seit dem 12. Jahrhundert in dem Landesteil Siebenbürgen ansässig und sind damit die älteste noch existierende deutsche Siedlergruppe in Osteuropa (aus Wikipedia)

Uns wurde berichtet, dass in der Region Augsburg ca. 8.000 Menschen aus dieser Siedlergruppe leben, viele aus dieser Gruppe sind in den 90iger Jahren nach Deutschland gekommen, viele sind jedoch auch in Italien, Frankreich oder Kanada gelandet. Gestern Nachmittag wurden uns zahlreiche Berichte erzählt, welche Erfahrungen die ausgewanderten Menschen in Deutschland machten. Von der Umsiedelung über die Verteilung auf unterschiedliche Städte in Deutschland und der Integration in den Arbeitsmarkt – die spannendsten Geschichten erzählt das Leben.

 
 

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