
Heute Morgen habe ich eine Zeitungsnotiz gelesen, die mich ehrlich gesagt nicht überrascht hat. Kurz vor der Kommunalwahl wurden die Menschen in Bayern gefragt, welche Themen sie wirklich beschäftigen. Die Antworten sind eindeutig: zu hohe Mieten, der Zustand von Straßen und Radwegen und ein Nahverkehr, der im Alltag funktionieren muss.
Genau diese Themen begegnen mir seit Monaten bei Hausbesuchen, Gesprächen auf der Straße und an unseren Infoständen in Stadtbergen. Die Menschen sprechen nicht zuerst über große politische Schlagworte. Sie sprechen darüber, ob ihre Kinder später noch in Stadtbergen wohnen können, warum Radwege holpern oder warum der Bus am Abend kaum noch fährt.
Deshalb habe ich mich bewusst entschieden, im Wahlkampf andere Schwerpunkte zu setzen. Für mich geht es nicht darum, Themen künstlich aufzublähen, sondern darum, die realen Herausforderungen anzupacken: bezahlbarer Wohnraum, eine funktionierende Infrastruktur und eine Stadtentwicklung, die Lebensqualität sichert.
Ich habe großen Respekt vor dem Engagement in unseren Vereinen und selbstverständlich gehört Sicherheit zu einer lebenswerten Stadt. Aber wenn wir ehrlich sind: Die Zukunft Stadtbergens entscheidet sich daran, ob Wohnen bezahlbar bleibt, ob Mobilität funktioniert und ob unsere Stadt sich weiterentwickelt.
Die Umfrage zeigt auch, dass das Vertrauen in Parteien insgesamt sinkt. Das nehme ich sehr ernst. Vertrauen entsteht nicht durch Programme allein, sondern durch Haltung, Zuhören und konsequentes Arbeiten über Jahre hinweg. Genau das versuche ich – als Fraktionsvorsitzender, als Vorsitzender der Arbeitsgemeinschaft der Vereine und als jemand, der täglich mit Menschen im Austausch steht.
Mein Leitgedanke bleibt: zuerst die Stadt, dann die Partei.
Kommunalpolitik beginnt nicht im Sitzungssaal, sondern im Alltag der Menschen. Und genau dort möchte ich weiterhin ansetzen.
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