"Gesunde und sichere Lebensmittel für alle!" - Veranstaltung in Neusäß

Veröffentlicht am 06.03.2011 in Gesundheit

es gibt Dinge, auf die muss man sich verlassen können: Dazu gehört, dass Lebensmittel keine Schadstoffe enthal-ten. Jede Verunreinigung muss aufgedeckt, die Täter müssen bestraft werden. So einfach sollte das sein.

Der Dioxin-Skandal zeigt, dass die Lebensmittelkontrolle nicht funktioniert. Aber statt entschlossen zu handeln, verharmlost die Bundesregierung und der Staatssekretär Gerd Müller gab auf dem Höhepunkt der Krise in einem Gespräch mit der Augsburger Allgemeinen sogar „Entwar-nung“. Verantwortliche Verbraucher- und Landwirt-schaftspolitik sieht anders aus.

Erst spät übernahm Bundesverbraucherschutzministerin Ilse Aigner, die lange beschwichtigt hatte, Forderungen der SPD-Bundestagsfraktion nach mehr Lebensmittelkontrolle und Verbraucherinformation. Taten folgten bisher nicht. Es kann nicht sein, dass die Interessen der Futtermittelindust-rie sich wieder durchsetzen, sobald der Sturm der Empörung über Skandalmeldungen sich gelegt hat.

Der dauerhafte Schutz von Verbrauchern und Landwirten geht vor. Gesunde und sichere Lebensmittel für alle - das ist die Devise der SPD-Bundestagsfraktion!

Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Besucher,

welchen Lebensmittelskandal hätten Sie denn gerne? so stellt sich die Frage in den letzten Jahren und Jahrzehnten, jeder Skandal hat sich mehrfach wiederholt:
. 1996, Frostschutzmittel im Wein,
. 1987 erlebt Deutschland seinen ersten großen Fischwurm-Skandal: Rundwürmer haben Einzug gehalten.
1993 kann man in Deutschland Gammelfleisch kaufen. Einige Schlachthöfe haben beanstandetes Fleisch nicht entsorgt, sondern in die Kühltheken der Supermärkte gebracht
. Ein Skandal um illegale Rindfleisch-Importe aus Großbritannien verunsichert die Verbraucher. Aus Angst vor der Rinderseuche BSE werden in Deutschland 1997 Tausende Tiere getötet, der Konsum von Rindfleisch geht drastisch zurück.
. 2002 gelangte über Futtergetreide gesundheitsschädliches Nitrofen aus einer mit Pflanzengiften belasteten Lagerhalle in Bio-Fleisch und Bio-Eier.
. Ein bayerischer Fleischhändler hat 2005 tonnenweise Geflügelabfälle aus der Schweiz importiert, umdeklariert und an Lebensmittelproduzenten verkauft.
. Ein Unternehmen in Oberbayern soll 2006 in großem Stil Gammel-Eier verarbeitet haben.
. Im aktuellen Dioxin-Skandal ist das Gift über Mischfettsäure in das Futter gelangt. Auf welchem Weg und an welcher Stelle das Fett mit Dioxin verseucht wurde, ist bislang noch unklar. Von der Firma Harles und Jentzsch aus Uetersen wurde das Futterfett an 25 Futterhersteller geliefert, die wiederum die Tiernahrung an mehr als 1000 Höfe verkauften

Warum ist es nicht möglich, dass wir immer und überall gesunde Lebensmittel, gleichgültig ob kleiner oder größerer Geldbeutel einkaufen können.
Die Lebensmittelkonzerne vermitteln uns in Funk und Fernsehen das Bild einer schönen Landschaft mit saftigen Wiesen und gesund aussehenden Rindern. In einer Großproduktion findet die Nahrungsgewinnung in dieser Form nicht mehr statt.

Das Bild der KreisSPD ist postiv. Die KreisSPD hat in den letzten Jahren unterschiedliche Landwirtschaften, Unternehmen und Organisationen besucht. Landwirt Wagner aus Großaitingen der Schweine züchtet, oder Bauer Kraus in Deubach, der Rinder aufzieht oder der Ökobauer Pfänder in Schwabmünchen - eine kleine Auswahl von gesunden Lebensmittel finden Sie hier an den Tischen:

. Herr Redlich der ökologischen Wein anbietet
. oder die Gemüsekiste, die Ihnen gesunde Lebensmittel vor die Haustüre stellt
. oder Wally Meitinger, die die faire Milch produziert.

Ich bitte Sie um Beachtung der Anbieter auch noch nach Ende der Veranstaltung. Die Region könnte gewinnen, wenn wir darauf achten, dass unser Essen aus der Region kommt, die Tiere und die Pflanzen in der Region wachsen und keine Importierung von Futtermittel stattfindet.

Ob das ein Wunschbild ist, ob es Vision oder Realität, darauf freue ich mich, darauf dürfen Sie sich freuen angesichts der Referenten die die SPD Bundestagsfraktion für Sie gewonnen hat.

Ich wünsche der Veranstaltungen einen interessanten Verlauf und bitte Martin Ehmann, Stadtrat in Neusäß und einer der jüngsten Ortsvorsitzennden des Landkreises.

 
 

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Mein aktuelles Buch

 

Meine erste Berührung war "Alte weisse Männer". Das Buch war ein Geschenk an unseren Stadtdirektor Holger Klug, der es mit Interesse und zunehmender Begeisterung gelesen hat. Es ist der angenehme Schreibstil, das Miterleben mit Sophie Passmann, dass die Schriftstellerin sympathisch macht. Aus dieem Grund bin ich gespannt wie es mit diesem Buch ist. .. und ich habe keine Kritiken oder Informationen im Internet gelesen.