Die „Himmelsklänge" haben sich in den vergangenen Monaten zu einer beliebten Orgelkonzertreihe in der evangelischen Friedenskirche (Am Graben 21, 86391 Stadtbergen) entwickelt. An ausgewählten Freitagabenden luden verschiedene Musikerinnen und Musiker jeweils für eine gute halbe Stunde dazu ein, in die Vielfalt der Orgelmusik einzutauchen – meist um 18:00 Uhr, oft ausklingend bei einem kleinen Stehempfang.
Am vergangenen Freitag hatte ich die Gelegenheit, ein weiteres dieser Konzerte zu besuchen – und wie sich herausstellte, war es zugleich das letzte der Reihe.
Ein Programm voller italienischer Leidenschaft
Die Organistin und Musikwissenschaftlerin Dr. Angelika Taster hatte für diesen Abend ein Programm zusammengestellt, das ganz im Zeichen der italienisch-deutschen Musikbeziehungen des Barock stand. Den Auftakt machte Johann Sebastian Bach mit seinem Concerto Nr. 2 in a-Moll, BWV 593 – einer Bearbeitung eines Violinkonzerts von Antonio Vivaldi für die Orgel. Es folgten zwei italienische Meister, Girolamo Frescobaldi und Domenico Zipoli, bevor der Abend mit Johann Gottfried Walthers Concerto del Signor Vivaldi appropriato all'organo seinen Abschluss fand.
Für mich war es eine neue musikalische Erfahrung – und eine sehr angenehme Stunde, die dem Kopf und dem Geist eine wohltuende Entspannung geschenkt hat.
Elf Abende – finanziert allein durch Spenden
Was viele Besucherinnen und Besucher vermutlich nicht wussten: Die gesamte Reihe mit elf Konzertabenden konnte bislang ausschließlich durch Spenden finanziert werden. Damit die „Himmelsklänge" auch künftig weiterklingen können, werden nun weitere Unterstützerinnen und Unterstützer gesucht.
Wer Lust hat, dieses besondere kulturelle Angebot in der Friedenskirche Stadtbergen mitzutragen, ist herzlich eingeladen, sich mit einer Spende daran zu beteiligen. Jeder Beitrag hilft dabei, dass auch in Zukunft Freitagabende voller Orgelklänge möglich bleiben.
Informationen zu Spendenmöglichkeiten erhalten Sie über die Friedenskirche Stadtbergen.