Meine Meinung zur Forderung nach einem 365 Euro Ticket

Veröffentlicht am 12.08.2019 in Allgemein

Das Spektrum reicht von links nach rechts und auch Ministerpräsident Markus Söder favorisiert die Einführung eines 365-Euro-Tickets. Meiner Meinung nach ist die Einführung einer Flatrate nicht zielführend. Andere Parameter müssen vereinfacht und verbessert werden. Ein Großer Vorteil des einheitlichen Preises von einem Euro pro Tag ist die einheitliche Tarifstruktur. Die Einnahmenverluste betragen nach Aussage des Geschäftsführers des Nürnberger Verkehrsverbundes, Andreas Mäder zwischen 80 und 90 Millionen Euro. Eine Verkehrswende wird mit dieser Reduzierung nicht eingeleitet. Es müßten erst das Fahrtenangebot, die Qualität der Fahrzeuge und die Pünktlichkeit verbessert werden. Ein Antrag zur Qualitätssteigerung habe ich in den letzten Wochen zusammen mit meiner Kreistagskollegin, Annette Luckner gestellt. Einen großen Sprung nach vorne würde die die Einführung eines landesweit gültigen Tarifsystem darstellen. Auch das Angebot im ländlichen Raum fordert nach einem Ausbau des öffentlichen Personennahverkehrs.

Wichtig ist eine Angebotsoffensive, die Integration der Schülerverkehre n das System des allgemeinen ÖPNV kann der erste Schritt sein, weiterhin müssen die Verzahnungen zwischen Zügen, Bussen und Anruftaxis besser aufeinander abgestimmt werden. Das bedeutet natürlich eine finanzstarke Vorfinanzierung. Auch mit einem langen Atem muss kalkuliert werden, neue Angebote benötigen einfach zwei bis drei Jahre Zeit bis sich die ersten Erfolge einstellen.

 
 

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Inhaltsangabe zu "Die Stunde zwischen Frau und Gitarre"

  • In einem Wohnheim für behinderte Menschen wird die junge Natalie Reinegger Bezugsbetreuerin von Alexander Dorm. Der Mann sitzt im Rollstuhl, ist von unberechenbarem Temperament und gilt als »schwierig«. Dennoch erhält er jede Woche Besuch – ausgerechnet von Christopher Hollberg, jenem Mann, dessen Leben er vor Jahren zerstört haben soll, als er ihn als Stalker verfolgte und damit Hollbergs Frau in den Selbstmord trieb. Das Arrangement funktioniere zu beiderseitigem Vorteil, versichert man Natalie, die beiden seien einander sehr zugetan. Aber bald verstört die junge Frau die unverhohlene Abneigung, mit der Hollberg seinem vermeintlichen Freund begegnet. Sie versucht, hinter das Geheimnis des undurchschaubaren Besuchers zu kommen und die Motive seines Handelns zu verstehen. Dieser Roman ist eine Bergwerksfahrt in die Welt des Clemens J. Setz. Sie fördert ihre innere Ordnung zutage, ihre Geheimnisse und Prinzipien: Macht und Ohnmacht, Sinnsuche und Orientierungsverlust, Unterwerfung und Liebe in allen Spielarten – fürsorglich, respektvoll, besessen, Liebe als Wahn und als Manipulation. Und Rache. So subtil und schmerzhaft, dass die Frage nach Täter und Opfer in namenloses Gelände führt.
     
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