Singoldsand - mein Eindruck von gestern Abend

Veröffentlicht am 24.08.2019 in Allgemein

Fotostrecke»

Seit Donnerstag findet in Schwabmünchen erneut das Singoldfestival statt - falls man nichts vor hat, einfach vorbeischauen - der Eintritt lohnt sich.

Sicherlich gehöre ich nicht mehr zu der Zielgruppe des Singoldsandfestifals – trotzdem flanieren, spazieren, hören viele Spezies meiner Altersgruppe den unterschiedlichen Gruppen in Schwabmünchen zu.

Bereits in der Zufahrt merkt man die Sorgfältigkeit der Veranstalter für die Sicherheit der Besucher, bis auf wenige Meter kann man das Veranstaltungsgelände heranfahren um dann in wenigen Metern auf das Gelände zu kommen. Trotz unterschiedlicher elektronischer und Papier-Eintrittskarten funktioniert der Zugang in wenigen Minuten – und dann ist man mittendrin und die Qual der Wahl beginnt.

Ich habe dann gleich eine interessante Sängerin aus Burghausen mitbekommen, mit ihrer rauhen, durchdringende Stimme elektrifizierte sie die Zuschauer, hört selbst bei einem Video von hr rein: https://www.youtube.com/watch?v=J--yS7UJf6s.

Kaffee oder Bier oder Schauen: Die Vereine haben das Gelände mit Kunstwerken ausgestattet – die Nachbildung von Amazon mit den vielen dargestellten Szenen ist einfach sehenswert, in unterschiedlichen analogen Telefonen kann man sich Informationen einholen.

… und schon hörte man sich die nächste Musikgruppe an: SomeSprouts (https://www.youtube.com/watch?v=h4AgTFosKOI). Ein lockerer Sound, motivierend, erfrischend schwingt man auf einem Hochstand mit und beobachtet mit einer Storchenmühle (Staudenbier) auch die anderen Besucher, die sich die Musik reinziehen.

… und schon trifft man Menschen; mit dem Stadtbaumeister von Schwabmünchen und seiner Frau kam ich schnell ins Gespräch. Wir begaben uns in das einzige Restaurant auf dem Platz. Im Lokal selbst konnten nur zwei Personen Platz nehmen, die sympathische „Empfangsdame“ hat uns auch den Platz reserviert und die Bestellung war schnell aufgegeben. „Einfach mitmachen und Menschen kennenlernen“ so hörte ich oft die Antwort auf meine Frage nach der Verbindung zum Festival. Übrigens gab es Currywurst, Burger und Pommes. Das Geschirr wurde per Kippautomatismus in ein gusseisernes Behältnis gekippt.  

Leider habe ich während des Essens die Band The Loranes ( https://www.youtube.com/watch?v=U-9DSgrgVJA) verpasst, war aber sicherlich auch ein Highlight.

Flut (https://www.youtube.com/watch?v=vIOSucOj2_k) spielte guieriellamäßig auf einer kleinen Bühne und zuletzt habe ich mir noch Umse (https://www.youtube.com/watch?v=cYh7sgV680s) habe ich mir mit einem frisch gebrühten Kaffee reingezogen.

Auf den Holzbühnen kommt man auch schnell mit „Brettersitzern“ in Kontakt,  das Gespräch mit dem  27 jährigen Stefan aus der Bobinger-Siedlung war auf jeden Fall sehr interessant.

Falls es Euch möglich ist, schaut auf jeden Fall vorbei – falls ihr in Urlaub verweilt, dann einfach das letzte Wochenende im August für das Singoldfestifal reservieren.

Die Abfahrt mit dem Zug war dann unkompliziert und reibungslos – viele positiv gestimmte Menschen im Zug, groß und Klein …

Bis nächstes Jahr

 
 

Kommentare

Die Emailadresse wird nicht veröffentlicht.

Die Trackback-URL ist die Adresse dieser Seite.

Kommentar eingeben


Speichern

Keine Kommentare vorhanden

Counter

Besucher:375205
Heute:55
Online:1

Kalenderblock-Block-Heute

Alle Termine öffnen.

16.12.2019, 10:45 Uhr - 16.12.2018, 12:00 Uhr Festgottesdienst zum 65. Weihejubiläum

Alle Termine

Mein aktuelles Buch

Eine Seewirtschaft in Bayern, bizarre Gäste und eine Familie über drei Generationen, heillos verstrickt ins ungeliebte Erbe. Josef Bierbichler, der große Menschendarsteller des deutschen Theaters und Films, erzählt hundert Jahre Deutschland. Ein Epos über Krieg und Zerstörung, alte Macht und neuen Wohlstand, über die vermeintlich fetten Jahre.

Im Ersten Weltkrieg zerschlägt eine feindliche Kugel zuerst den Stahlhelm und dann den Schädel des ältesten Sohnes vom Seewirt. Also muss sein jüngerer Bruder Pankraz das väterliche Erbe antreten. Der überlebt zwar den zweiten großen Krieg, wäre aber trotzdem lieber Künstler als Bauer und Gastwirt geworden. Da braucht es schon einen Jahrhundertsturm, der droht, Haus und Hof in den See zu blasen, damit aus Pankraz doch noch ein brauchbarer Unternehmer und Familienvater wird.

Bestellt bei: https://www.pustet.de/shop/article/19083506/josef_bierbichler_mittelreich.html