Wer braucht heute noch Kunst und warum sollen wir Geld dafür ausgeben?

Veröffentlicht am 16.02.2020 in Allgemein

Eine Idee, die begeistert - eine Idee, in der es Wert ist kommunalpolitische Energie, ehrenamtliches Engagement zu geben. Das wichtigste ist jedoch ein schnelles Signal des Stadtrates, das Projekt mit einer jährlichen Summe zu unterstützen.

Machen Sie mit!

Wer Museen als Kulturangebot verstehen will, der sollte am besten sofort aufhören zu lesen. Kunst hat bildenden Charakter- Die Kunstbetrachter werden von den Bildern und Ausstellunsstücken angezogen und können die Werke von Künstlern hautnah erleben. Es ist eine andere Art der Wissensvermittlung: Künstler sehen bestimmte Dinge anders, die einen fühlen sich angesprochen, die anderen wirken verschreckt – oftmals werden in Gesprächen und Diskussionen die Erfahrungen und Meinungen ausgetauscht. Kunst ist auch ein Wirtschaftsfaktor, viele Menschen fühlen sich wohl, wenn sie die Möglichkeit haben in ein Museum zu gehen. Kunst hat auch einen sozialen Charakter, im Umfeld von Kunstausstellungen gibt es die Möglichkeit Kurse zu besuchen, selbst zu malen, eine Begegnung zu organisieren.

Michael Kißling hat zusammen mit Irene Oberländer die Idee gehabt einen Kunstraum zu schaffen. Beim alten Pfarrhof in Leitershofen wurden in einem Gebäude Kunsträume geschaffen. Nun gibt es die Möglichkeit dieses in Zusammenarbeit mit der Stadt zu nutzen. Leider ist die Begeisterung für Kunst im Stadtrat noch nicht auf alle Stadträte übergesprungen, deswegen mein Apell an die Bevölkerung: Unterstützen Sie den Kunstraum in Leitershofen, sprechen Sie Kommunalpolitiker an und zeigen Sie ihre Unterstützung für dieses Vorhaben. In einer schnelllebigen Zeit, in der Menschen wenig Zeit haben, ist es notwendig dieses Angebot zu haben.

Weitere Informationen unter http://kunstraum-leitershofen.de/

 
 

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Inhaltsangabe zu "Die Stunde zwischen Frau und Gitarre"

  • In einem Wohnheim für behinderte Menschen wird die junge Natalie Reinegger Bezugsbetreuerin von Alexander Dorm. Der Mann sitzt im Rollstuhl, ist von unberechenbarem Temperament und gilt als »schwierig«. Dennoch erhält er jede Woche Besuch – ausgerechnet von Christopher Hollberg, jenem Mann, dessen Leben er vor Jahren zerstört haben soll, als er ihn als Stalker verfolgte und damit Hollbergs Frau in den Selbstmord trieb. Das Arrangement funktioniere zu beiderseitigem Vorteil, versichert man Natalie, die beiden seien einander sehr zugetan. Aber bald verstört die junge Frau die unverhohlene Abneigung, mit der Hollberg seinem vermeintlichen Freund begegnet. Sie versucht, hinter das Geheimnis des undurchschaubaren Besuchers zu kommen und die Motive seines Handelns zu verstehen. Dieser Roman ist eine Bergwerksfahrt in die Welt des Clemens J. Setz. Sie fördert ihre innere Ordnung zutage, ihre Geheimnisse und Prinzipien: Macht und Ohnmacht, Sinnsuche und Orientierungsverlust, Unterwerfung und Liebe in allen Spielarten – fürsorglich, respektvoll, besessen, Liebe als Wahn und als Manipulation. Und Rache. So subtil und schmerzhaft, dass die Frage nach Täter und Opfer in namenloses Gelände führt.
     
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