71. Ordentlicher Landespartei der SPD in Bad Windsheim

Veröffentlicht am 28.01.2019 in Landespolitik

Ein Landespartei mit Wahlen ist für mich kein „Muss“ sondern eine Motivation – und so plante ich den ersten Tag des Landesparteitags zu besuchen. Während der Delegiertenbesprechung mutierte ich zum offiziellen Delegierten. Unser Partei lebt, das sieht man in den leidenschaftlichen Diskussion um Organisationskultur oder um inhaltliche Punkte wie Bildung. Das Ringen um inhaltliche Positionen liegt uns in der Blutbahn.

Der Partei geht es schlecht, weil es uns nicht gelingt den Wählern vom künftigen Handeln zu überzeugen. Hoffentlich gelingt es dem neu gewählten jüngeren Vorstand Zukunftsthemen voranzutreiben und nicht als schlechte Entwicklungen zu blockieren.

Die Menschen erwarten Veränderung und Sicherheit, sie erwarten Ausblicke wie es mit ihrem Arbeitsplatz, ihrer Familie und der Umwelt in den nächsten Jahren aussieht. Wir werden digital, vorhandene Strukturen wie Arbeitszeit und fester Arbeitsplatz werden sich verändern, Onlinehandel und bargeldloser Verkehr sind nur Beispiele wie Kaufhäuser und Geschäfte oder Geld ersetzt werden.

Natascha Kohnen war die einzige Kandidatin, ihr allein die Schuld am Niedergang zuzuschieben, ist ungerecht und falsch. Wichtig ist auch Stimmungslage und BundesSPD, dort reduzieren sich Politik auf Personen, die bereits seit vielen Jahren am Niedergang der SPD beteiligt waren. Franziska Giffey oder Kevin Kühnert sind die Ausnahme, aber diesen Sozialdemokraten gehört die Zukunft.

Ich habe es nicht bereut in Bad Windsheim dabei zu sein: Leidenschaft, der Wille zur Zukunft und viele engagierte Genossen machen es mir leicht.

 
 

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