Aussagen zur Vorreiterrolle bei regenerativen Energiequellen des Generalssekretärs sind falsch

Veröffentlicht am 21.04.2011 in Landespolitik

Der CSU Generalsekretär Alexander Dobrindt trifft in der Veranstaltung "Was stört mich an der Politik" der Stadtberger CSU Aussagen, die ich nicht unwidersprochen stehen lassen will.

Der SPD Kreisvorsitzende Roland Mair widerspricht der Aussage des CSU-Generalsekretärs, Alexander Dobrindt, dass Bayern seit Jahren eine Vorreiterrolle bei regenerativen Energiequellen hat. Eine aktuelle Bundesländer-Vergleichsstudie zum Ausbau der Erneuerbaren Energien von DIW und ZSW legt das Ergebnis der jahrelangen Wind-Blockadepolitik seitens der Bayerischen Staatsregierung offen: Bei der Stromerzeugung aus Windenergie liegt Bayern in Bezug auf das vorhandene Potenzial bundesweit auf dem vorletzten Platz. Beim Zubau zwischen 2005 und 2009 ist Bayern sogar deutschlandweites Schlusslicht. Auch bei der Wasserkraft beruht die Aussage zur Vorreiterrolle in erster Linie auf Altanlagen der Wasserkraft, geplant und gebaut nach Aussage des Kreisvorsitzenden in grauer Vorzeit durch unsere Vorväter. Rechnet man deren Anteil aus der Gesamtbilanz der regenerativ erzeugten Energie heraus, liegt Bayern nur im hinteren Mittelfeld des erzeugten Stroms aus regenerativen Anlagen. Allein das Potential der Wasserkraft könnte um bis zu 20 Prozent gesteigert werden. Auch verhindern wasserrechtliche Genehmigungsverfahren, dass viele Kleinanlagen wie Mühlen und Wasserräder wieder ans Netz zu gehen können.

 
 

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