Bayrische Staatsregierung schwächt unsere Wirtschaftskraft

Veröffentlicht am 07.09.2022 in Allgemein

Eine erfolgreiche Zusammenarbeit zwischen Partnern ist immer mit einer gemeinsamen Kommunikation möglich. Der bayerische Ministerpräsident Markus Söder und der Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger haben jedoch nichts Besseres zu tun, um nach der Schlagzeile in der Augsburger Allgemeine folgendes zu machen: „Aiwanger und Söder gehen auf Habeck los“. Das Spiel mit dem schwarzen Kater ist sehr beliebt, hilft jedoch nicht viel weiter. Die beiden verantwortlichen Politiker haben auch allen Grund mit dem Finger auf den deutschen Wirtschaftsminister zu zeigen, weil viele Hausaufgaben nicht gemacht wurden und die Bayern heute mit dem Rücken zu Wand stehen.

Die Bayern haben mit der 10-H-Regelung die Windkraft zum Erliegen gebracht. Von den Flächenstaaten liegt Bayern mit 1290 Windkrafträdern an letzter Stelle. In Deutschland gibt es zu Beginn des Jahres 2022 insgesamt 29.731 Windkraftanlagen.

Etwa 90 Prozent des im Freistaat verbrauchten Erdgases kommen aus Russland. Zum einen fließt es durch die Nordstream-1-Pipelines durch die Ostsee, über Greifswald, Sachsen und Tschechien in Waidhaus über die Grenze, zum anderen über die Ukraine durch Österreich nach Südbayern. Wir haben uns vollständig in die Hände des russischen Gases begeben und wussten , dass Russland keine demokratischen Rahmenbedingungen hat.

Der Ausbau von Stromtrassen ist nicht beliebt, aber leider notwendig. Horst Seehofer hat die Stromtrassen massiv behindert und verhindert und Markus Söder ist dieses Thema auch nicht aktiv angegangen. Die Zögerlichkeit bremst heute den Stromexport aus den nördlichen Ländern. Auch wurde das Defizit mit der Verstromung von Gas bezahlt.

Heute auf eine veraltete Technologie wie die Atomkraft zu setzen, ist für die Menschen gefährlich. Die Bayern hätten bereits sehr viel früher auf den Ausstieg aus der Atomkraft drängen müssen. Dann wäre mehr Geld für die Forschung in neue Technologie möglich gewesen. Auch zum Ausstieg aus der Atomkraft ist die Entsorgung nicht gelöst.

Der Vorteil, einen Schuldigen zu suchen und zu finden, ist einfacher, als vor der eigenen Türe zu kehren. Meiner Meinung ist das unredlich und bringt Bayern wirtschaftlich nicht weiter. Sinnvoll wäre eine Zusammenarbeit von Söder/Aiwanger mit der Bundesregierung und nicht die öffentliche Nabelschau.

 

 
 

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