Das Jugendzentrum inside in Stadtbergen soll geschlossen werden

Veröffentlicht am 03.02.2021 in Allgemein

Die CSU Stadtbergen hat sich in den Vorbereitungen auf die Themengebiete Kultur und Bildung „eingeschossen“. Das Inside soll auf Grund geringer Besucherzahlen geschlossen werden, die scheinbar eingesparten Mitteln sollen den Vereinen zu Gute kommen. Jedoch will man bei den Vereinen gleichfalls 50 Prozent einsparen.

In Deutschland gibt es noch keine verbindliche Verpflichtung für die Kommunen zum Betrieb von Jugendfreizeiteinrichtungen. Und so war die Einrichtung des Inside in Stadtbergen eine sehr schwere Geburt. Die ersten Vorbereitungen reichen in die 80iger Jahre des letzten Jahrhunderts zurück und erst mit dem Bau des Bürgersaals war es möglich, eine Jugendbegegnungsstätte zu gründen – das Inside. Wie geliebt das Jugendzentrum damals war, kann man heute am Standort ablesen, es wurde in die Kellerräume des Bürgersaals verbannt. Der damalige Jugendpfleger Kolland und auch die nachfolgenden verantwortlichen Jugendpfleger haben mit viel Zeit und Liebe und vor allem mit den Jugendlichen das Inside zu einen „liebgewordenen“ Treffpunkt gemacht. Das Inside bietet für Kinder ab 12 Jahren und Jugendliche ein niederschwelliges Angebot an: Tischtennis- Billardtisch- Kicker- Dart- Wii- PS 2- PS 3 mit tollen Spielen wie bspw. Fifa 14- PS 4 mit Fifa 21- freier Internetzugang werden angeboten.

Dieses Angebot ist nun in Gefahr: Die CSU Stadtbergen hat sich in den Vorbereitungen auf die Themengebiete Kultur und Bildung „eingeschossen“. Das Inside soll auf Grund geringer Besucherzahlen geschlossen werden, die scheinbar eingesparten Mitteln sollen den Vereinen zu Gute kommen. Jedoch will man bei den Vereinen gleichfalls 50 Prozent einsparen. Entfallen wird nicht nur das abwechslungsreiche Angebot, sondern auch die Beratungsgespräch in Problemlagen sowie die Teilnahme an Workshop zu unterschiedlichen Themen.

Auf Grund der Corona-Pandemie konnten viele der oben genannten Angebote nicht mehr durchgeführt werden. Vor allem auf die Kreativ- sowie Sportangebote und das allseits beliebt gemeinsam Kochen und Essen musste seit Mitte letzten Jahres verzichtet werden. Dennoch waren das Betreuerteam sowie die jugendlichen Besucher*innen trotz der erschwerten Bedingungen durch die strengen Hygieneregeln vor Ort sehr erfreut, dass das Inside wieder öffnen durfte. Aktuell bietet das Betreuerteam abermals verschieden Kanäle zur Kontaktaufnahme bei persönlichen und schulischen Problemlagen an und erweitert seine Online-Angebote auf Bastel-. Und Kochanleitungen sowie Rätselrunden.

Und an diesem Angebot sieht man, wie wichtig und notwendig das inside für Stadtberger Jugendliche ist. Das ist für die CSU Fraktion im Stadtrat kein Grund diese wichtige und notwendige Einrichtung zu schliessen.

Nun liegt es an den Jugendlichen, an den Eltern, an den beteiligten Bildungseinrichtungen wie Schule und Hausaufgabenbetreuung das zu verhindern. Stopp den Schliessungsplänen der CSU.

 
 

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