Flüchtlingspolitik - Flüchtlinge in Belarus

Veröffentlicht am 28.11.2021 in Allgemein

Viele Menschen harren bei Minustemperaturen an der Grenze Polen / Belarus aus. Bei den Bildern und der Berichterstattung in den Medien muss man sich selbst zurückhalten. Oftmals gehen uns Maßnahmen in den Kopf, wie wir reagieren sollen. Blockade, den Abbruch von Dialog, eine Isolierung sind Vorgehensweisen, die den Konflikt auf den Rücken der Menschen verschlimmern. Der Präsident ist weder ein einfacher Mensch noch ein Kind, dem man bestimmtes Spielzeug wegnehmen muss. Der Präsident Lukaschenko ist das Oberhaupt eines Staates mit 10 Millionen Menschen. Man mag sich heute auf dem Standpunkt stellen, dass die Wahlen vor zwei Jahren massiv gefälscht waren. Es klingt sehr hilflos, welche Maßnahmen die Europäische Union als Lösung präsentiert.

Die Ursache ist die fehlende Diskussionsbereitschaft, wie wir mit dem weltweit vorhandenen Flüchtlingsproblem umgehen wollen. Die Bereitschaft der Menschen, ihre Heimat, ihr vertrautes Umfeld zu verlassen, hat mit Existenzangst zu tun. Menschen verlassen ihren Heimatort, wenn sie in anderen Gebieten eine bessere Lösung vermuten, sie riskieren das Leben von sich selbst und auch von ihren Familien.

Notwendig ist eine Strategie der Mächtigen dieser Welt, wie man mit den Konflikten in den unterschiedlichen Ländern umgehen soll. Es sind egoistische Motive, welche die Nationen reiten, die Lösung immer wieder zu vertagen. Auch in Europa ist es notwendig, messbare Maßnahmen zu vereinbaren, die den Menschen in ihren Ursprungsländern hilft, aber auch in ihren Zielländern. Die neue Bundesregierung hat Maßnahmen vorgelegt, wie man mit Flüchtlingen in Deutschland umgehen will. Nun gilt es diese Maßnahmen zu ergänzen, aber nicht grundsätzlich abzulehnen.

Auf das Schicksal der Flüchtlinge ist das Stoppen der Flüchtlingsströme eine Maßnahme, die Verteilung der dort vorhandenen Migranten auf die europäischen Länder, eine gerechte Maßnahmen und danach die Diskussion, wie wir mit Menschen an unseren Außengrenzen umgehen. Es kann nicht sein, dass Polen, Griechenland, Türkei sowie Italien und Spanien das Problem alleine lösen müssen. Finanzielle Unterstützung ist ein unzureichendes Lösungsmittel.

 
 

Counter

Besucher:375205
Heute:5
Online:1

Mein aktuelles Buch

 

Meine erste Berührung war "Alte weisse Männer". Das Buch war ein Geschenk an unseren Stadtdirektor Holger Klug, der es mit Interesse und zunehmender Begeisterung gelesen hat. Es ist der angenehme Schreibstil, das Miterleben mit Sophie Passmann, dass die Schriftstellerin sympathisch macht. Aus dieem Grund bin ich gespannt wie es mit diesem Buch ist. .. und ich habe keine Kritiken oder Informationen im Internet gelesen.