Volkstrauertag 2021

Veröffentlicht am 14.11.2021 in Allgemein

Heute ist Volkstrauertag in Deutschland. In der Regel treffen sich am Vormittag die Bürger in den einzelnen Kirchen der Stadtteile und ehren danach die Toten aus dem ersten und zweiten Weltkrieg an den örtlichen Kriegerdenkmalen.

Nachdem in Stadtbergen im Rahmen der Kinderbetreuung eine (Notfall-)Kinderkrippe im alten Pfarrheim in Stadtbergen eingerichtet wurde und damit das dortige Kriegerdenkmal verhüllt war und es auch anderen Argumente gab, waren dieses Jahr Änderungen angesagt.

Es gab einen ökumenischen Gottesdienst in der Kirche St. Gabriel in Deuringen. Dort versammelten sich die Vereinsmitglieder mit ihren Fahnenabordnungen (aus allen drei Stadtteilen), danach legte die Veteranen- und Soldatengemeinschaft den Kranz am Kriegerdenkmal nieder, um sich dann wieder in Gemeinschaft am Bürgersaal zu treffen.

In Stadtbergen befindet sich das Kriegerdenkmal am Kirchplatz von St. Nikolaus. In Anwesenheit des Bürgermeisters Paulus Metz und den Vereinen wurde der Kranz niedergelegt. Nachdem es bereits dunkel war, wurde die feierliche Handlung von Fackeln begleitet und verliehen der Zeremonie einen feierlichen Rahmen.

Bürgermeister Metz ging nicht nur auf die zahlreichen Gefallenen der beiden Weltkriege ein, sondern setzte sich gegen politische Radikalismen und Rassismus ein. Auch der 100. Geburtstag von Sophie Scholl soll Motivation sein, sich gegen Unrecht in der Welt zu wehren.

Gemeinsam wurden dann bei Glühwein, / Bier und Würstchen der Abschluss des diesjährigen Volkstrauertags in Stadtbergen eingeleitet.

Hinweis zur weiteren Vorgehensweise des Kriegerdenkmals.

Im Frühjahr 2022 soll für das Kriegerdenkmal in Stadtbergen ein neuer Standort gesucht werden. Das Provisorium der Kinderkrippe wird vorerst für vier Jahre geplant. In diesem Zeitraum ist es nicht möglich, das Denkmal am Standort des alten Pfarrheims zu behalten. Auch war dieser Standort eine Veränderung des ursprünglichen Standorts, der sich an der Friedhofsmauer befand. Für zahlreiche Familien ist das Kriegerdenkmal wichtig, wird dort an die gefallenen Großväter aus den beiden Weltkriegen gedacht und es ist ein Who is who von Stadtbergen, viele bekannte Namen befinden sich auf der Tafel.

 
 

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Meine erste Berührung war "Alte weisse Männer". Das Buch war ein Geschenk an unseren Stadtdirektor Holger Klug, der es mit Interesse und zunehmender Begeisterung gelesen hat. Es ist der angenehme Schreibstil, das Miterleben mit Sophie Passmann, dass die Schriftstellerin sympathisch macht. Aus dieem Grund bin ich gespannt wie es mit diesem Buch ist. .. und ich habe keine Kritiken oder Informationen im Internet gelesen.