Highlight für Stadtberger Vereinsvorsitzende - Besichtigung der Bunkeranlage

Veröffentlicht am 13.07.2019 in Allgemein

In der Arbeitsgemeinschaft der Vereine Stadtbergen stimmen sich über 20 Organisationen und Vereine zu den Veranstaltungsterminen ab. Auch bekommen die Vereine zu rechtlichen Veränderungen wie zum Beispiel dem Datenschutz Unterstützung, aber auch Erste-Hilfe und Umgang mit einen Defilbrator stehen auf dem Programm. Einmal jährlich gönnen sich die Vereinsvorsitzenden einen besonderen Höhepunkt – sie besuchen besondere Orte, die für die Allgemeinheit in der Regel nicht zugänglich sind – im letzten Jahr der Kirchturm der Maria Hilf – Kirche, in diesem Jahr die Besichtigung der Bunkeranlage unter dem Wittelsbacher Park.

Auf Einladung des Vorsitzenden der Arbeitsgemeinschaft Roland Mair trafen sich Alexander Götz und Harald Pröll von der Fussballabteilung, Gabriele Niesner (Partnerschaftsverein), Gabi Wiedemann ( SPD Stadtbergen), Anne Hagspiel (TSG – Turnabteilung), Peter Hagspiel (Pfarrgemeinderat), Herbert Franz (Schützenverein) und Anton Walter (Feuerwehr) vor dem Eingang in der Schiessstättenstraße um mit Hans Breu die Bunkeranlage zu besichtigen. Zweiter Bürgermeister Michael Smischek überbrachte den Dank im Namen der Stadt an die Vereinsvorsitzenden für die ehrenamtliche Arbeit.

Hans Breu war Beschäftigter des Technischen Hilfswerk und betreut seit vielen Jahren die Anlage. Er kann sich auch noch erinnern, wie er im zweiten Weltkrieg mit seiner Mutter in die Anlage hastete, weil ein Bombenangriff Augsburg bedrohte. In dunklen und kalten Gängen, teilweise nur 1,40 hoch harrten über 1.000 Menschen aus, um ihr Leben vor dem Bombenhagel zu schützen. Gebaut wurde die Anlage von rumänischen Gefangenen im Kriegsjahr 1944 nach einem Bombenangriff, in dem über 700 Menschen ums Leben kamen.

Die Vorsitzenden der unterschiedlichen Vereine waren beeindruckt von der Weitläufigkeit und den verschachtelten Gängen, die dort dunkel und kalt, eng und mit niedriger Höhe verlaufen. Heute werden die Anlagen von der Feuerwehr oder dem Katastrophenschutz zu Übungszwecken genutzt. Im Anschluss der Besichtigung entspannte man sich im nahe gelegenen Biergarten bei einer Bayerischen Brotzeit.

 
 

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Inhaltsangabe zu "Die Stunde zwischen Frau und Gitarre"

  • In einem Wohnheim für behinderte Menschen wird die junge Natalie Reinegger Bezugsbetreuerin von Alexander Dorm. Der Mann sitzt im Rollstuhl, ist von unberechenbarem Temperament und gilt als »schwierig«. Dennoch erhält er jede Woche Besuch – ausgerechnet von Christopher Hollberg, jenem Mann, dessen Leben er vor Jahren zerstört haben soll, als er ihn als Stalker verfolgte und damit Hollbergs Frau in den Selbstmord trieb. Das Arrangement funktioniere zu beiderseitigem Vorteil, versichert man Natalie, die beiden seien einander sehr zugetan. Aber bald verstört die junge Frau die unverhohlene Abneigung, mit der Hollberg seinem vermeintlichen Freund begegnet. Sie versucht, hinter das Geheimnis des undurchschaubaren Besuchers zu kommen und die Motive seines Handelns zu verstehen. Dieser Roman ist eine Bergwerksfahrt in die Welt des Clemens J. Setz. Sie fördert ihre innere Ordnung zutage, ihre Geheimnisse und Prinzipien: Macht und Ohnmacht, Sinnsuche und Orientierungsverlust, Unterwerfung und Liebe in allen Spielarten – fürsorglich, respektvoll, besessen, Liebe als Wahn und als Manipulation. Und Rache. So subtil und schmerzhaft, dass die Frage nach Täter und Opfer in namenloses Gelände führt.
     
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