Hoffnungslos und sprachlos bei der Entwicklung in Belarus

Veröffentlicht am 12.09.2021 in Allgemein

Viele Themen prägen die aktuelle Zeit. Bundestagswahl, Afganistan, Corona, 20 Jahre 9/11 prägen gerade die Nachrichten, aber was ist mit den Themen, die in den letzten Monaten aktuell waren. Ein Thema, welches ich im Fokus habe, ist das Land Belarus - aber lesen Sie selbst:

In der Zwischenzeit ist es über ein Jahr, in dem Alexander Lukaschenko das Land mit einem erneuten Wahlbetrug übernommen hat. Der „letzte Diktator von Europa“ hat das Land weiter zum Schlechten verwandelt. Demokratische Grundrechte wie Pressefreiheit und Versammlungsrecht waren in den letzten Jahren bereits nicht vorhanden. Mit Phantasie und unterschiedlichen Aktionen haben die Menschen versucht, gegen die Regierung ihre andere Meinung zu formulieren. Zahlreiche Menschen wurden verhaftet, mißhandelt und oftmals mit hohen Haftstrafen versehen.

Eines der Höhepunkt war die Kaperung eines Flugzeugs um einen bekannten Blogger aus Belarus zu verhaften. Dieser Eingriff in das Luftrecht ist nur eines der unmenschlichen Aktionen die Alexander Lukaschenko gegen das eigenen Volk ergreift. In der letzten Woche wurde ein Haftstrafe von 11 Jahre gegen Maria Kolesnikowa ausgesprochen. Der Grund um Menschen mit anderer Meinung sprachlos zu machen ist immer wieder der Gleiche: Planung eines Umsturzes oder Extremismus.

Auch Flüchtlinge mißbraucht der Herrscher, um Druck auszuüben. Der Diktator hat die Grenzen zu Litauen geöffnet und dort sammeln sich viele Flüchtlinge, die aus dem Irak oder von Istanbul von Schleppern nach Belarus gebracht werden. Das Land ist überfordert, es wird auf dem Rücken von Flüchtlingen, darunter Kinder grausame Politik gemacht.

Ich stelle mir die Frage, wie lange kann dieses System aufrechterhalten werden. Die Redewendung „wer nicht gesessen hat, ist kein/e Belarusse/in“ ist eine grausame Beschreibung für dieses Land.

Frustriert und sprachlos stehe ich der Entwicklung in diesem Land gegenüber und denke, dass es diese Zustände inmitten von Europa nicht geben kann. Ein Blick in die Medien oder in Twitter zeigt mir immer wieder, es ist die bittere Realität.

 
 

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Meine erste Berührung war "Alte weisse Männer". Das Buch war ein Geschenk an unseren Stadtdirektor Holger Klug, der es mit Interesse und zunehmender Begeisterung gelesen hat. Es ist der angenehme Schreibstil, das Miterleben mit Sophie Passmann, dass die Schriftstellerin sympathisch macht. Aus dieem Grund bin ich gespannt wie es mit diesem Buch ist. .. und ich habe keine Kritiken oder Informationen im Internet gelesen.