(k)eine Wohnungsnot in Stadtbergen (!)

Veröffentlicht am 07.08.2020 in Allgemein

Angesichts des Artikels zum Bau von preisgünstigen Wohnungen in Stadtbergen Hintergrundinformationen aus der Arbeit des Stadtrats.

Stück für Stück dem Ziel entgegen. Die SPD ist eine Partei, die viele Entwicklungen bereits im Vorfeld in der Bearbeitung hat, dann vergebens versucht diese Sachverhalte ins Laufen zu bringen und umzusetzen. Oftmals stehen uns Partei entgegen, die bestimmte Sachverhalte nicht wahrhaben wollen oder Sachverhalte verleugnen.

In den letzten Jahren ist die Wohnsituation in Stadtbergen ein solcher Sachverhalt gewesen. Für jeden der eine Wohnung hat, ist fehlender Wohnraum kein Problem. Auch die Aussage der CSU, dass wir über 1.000 Sozialwohnungen in Stadtbergen haben, löst nicht das Problem der Wohnungsnot. Dort wohnen bereits Menschen, die teilweise sehr günstige Mieten bezahlen müssen.

Die Situation taucht auf, wenn die Kinder groß werden und eine eigene Wohnung benötigen oder wenn Partnerschaften auseinander gehen und der Partner sich neuen Wohnraum suchen muss. Es ist ein aussichtloser Kampf, oftmals führen kleinere Einschränkungen wie Tiere oder Kinder oder … zu einer Absage. Frustrierende Momente für Menschen, die eigentlich nur eine Wohnung brauchen. Jede Absage ist eine Demotivation für den einzelnen und persönlich oftmals nicht nachvollziehbar. Es gibt einfach zu wenig Wohnraum und Wohnungen werden heute nicht nur im persönlichen Umfeld gesucht, sondern in der Region, in der man lebt und arbeitet.

Es tut persönlich weh, wenn Menschen über diesen Sachverhalt lachen oder diesen verleugnen. „Wir haben keine Wohnungsnot“ oder „wir brauchen Wohnungen für Stadtberger“ sprechen von Ignoranz und Dummheit. Auch in den Gesprächen mit anderen Fraktionen wurde mir als Verhandlungsführer der SPD-Fraktion aufgezeigt: Sozialwohnungen ist für die traditionelle Partei und da gibt es auch keine Unterstützung.

… und nun hat sich auf Grund eines Förderprogramms, das es bereits seit vielen Jahren gibt, eine Chance ergeben. Es sind mit dem Bau von 8 Wohnungen nur der berühmte Tropfen auf den heissen Stein, aber es ist zumindest mal ein Anfang. Ich kann der Verwaltung noch viele Grundstücke nennen, auf denen man preisgünstigen Wohnraum bauen kann.

Ich freue mich nun auf den Erfolg und werde keine Energie auslassen, um weiterhin an dem Sachverhalt dranzubleiben – und siehe da, alle Fraktion stimmen mir zu: Ende gut – alles Gut!

 
 

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