Unser tägliches Fleisch gib uns heute ...

Veröffentlicht am 16.08.2020 in Allgemein

Angesichts der Fleischskandale bei Tönnies und auch anderen Unternehmen stellt sich die Frage, wie wir mit unserem Fleischkonsum umgehen. In dem Buch „Es gibt keinen Planet B“ habe ich gelesen, dass Tiere nur mit 590 kcal zur menschlichen Ernährungskette beitragen, jedoch dem Menschen 1740 kcal Nahrungsmittel wegessen(!), außerdem benötigen Sie 3.810 kcal an Gras und Weidefutter.

Was tun?

In der Lebensmittelbranche dürfen weder Profit noch schlechte Arbeitsbedingen vorherrschen. Aber sind das alle Faktoren, die für die Qualität von Fleisch und Wurst verantwortlich sind. Es gehört auch die Arbeitszeit, die Qualität und das Tierwohl dazu. An diesen Faktoren hängt die Qualität des Fleisches.

Wie bereits erwähnt, sollte in der Lebensmittelbranche es guten Lohn für gute Arbeit geben. Werksverträge gibt es bereits seit vielen Jahrzehnten – es ist der Einkauf von Leistung gegen Geld. Daran ist nichts verwerfliches, wenn die Leistung außerhalb des Unternehmens erbracht wird. Diese Art von Leistungserbringung nannte man vor einiger Zeit noch Outsourcing. Schwierig wird es, wenn in Unternehmen neben dem regulär beschäftigen Arbeitnehmer eine weitere Person steht, die den Werksvertrag erfüllen muss. Dort sind häufig Menschen aus Osteuropa beschäftigt, bei denen man nicht nachprüfen kann, ob sie den Mindestlohn erhalten oder die Qualitätsbedingungen und Arbeitsgesetze eingehalten werden.

Hubertus Heil hat einen Gesetzesentwurf vorgelegt, der diese schlechten Entwicklungen verhindern soll. In der Zwischenzeit versuchen die betroffenen Unternehmen mit der Gründung von kleineren Unternehmen das Gesetz zu umgehen. Man muss sich die Dimension von Tönnies anschauen: 21 Millionen Schweine und 500.000 Rinder werden pro Jahr dort von schlecht bezahlten Menschen geschlachtet. Meiner Meinung nach ist das nicht die Menge, die man tiergerecht schlachten kann.

 
 

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Inhaltliche Beschreibung (der Homepage der Autorin entnommen)

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