Neue Ausstellung ab 26.07.2020 in Leitershofen

Veröffentlicht am 12.07.2020 in Allgemein

Mit meinen Empfehlungen halte ich mich in der Regel zurück. Was Michael Kiessling und Irene Oberländer nach der Ausstellung von Karl Veitz auf die Beine gestellt haben, das ist beachtlich, das braucht den Vergleich mit anderen Galerien nicht zu scheuen. Der Kunstraum Leitershofen entwickelt sich zu einem Highlight im Landkreis Augsburg.

Siegfried Ijewski ist ein Deutscher Künstler und wurde 1941 geboren. Er gilt als Vertreter für die konkrete Kunst. Nach einem kurzen Verweilen im Eingangsbereich sieht man die ersten Bilder. Man mag fast nach den aufwühlenden Bilder von Karl Veitz enttäuscht sein, der in den letzten Monaten im Kunstraum Leitershofen ausgestellt hat. Dann fesseln einen die Ruhe der Bilder. Bereit im nächsten Raum erwarten einen großflächige Bilder, die uns in den Bann ziehen. Die Farben gehen in einander über, man mag kaum Abstufungen erkennen. Siegfried Iwewski hat nach Angaben von Irene Oberländer die Bilder mathematisch gemessen. Man sieht es den Bildern an, es sind Bilder, die mit hohen Zeitaufwand, mit viel Überlegungen, mit viel Intelligenz gefertigt wurden. In den nächsten Räumen schlägt unsere Ruhe in Begeisterung um – Es ist eine Ausstellung, die ein weiteres Highlight in Leitershofen ist. Ich kann es nur jeden empfehlen, nicht nur die Ausstellungseröffnung am Sonntag, den 26. Juli um 11.00 Uhr im Kalender zu markieren. Auch in den darauffolgenden Wochen bis Ende September gibt es viele Wochenenden, in denen man dort versinken kann. Nutzen sie die Möglichkeit.

Weitere Informationen www.kunstraum-leitershofen.de

 
 

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Inhaltsangabe zu "Die Stunde zwischen Frau und Gitarre"

  • In einem Wohnheim für behinderte Menschen wird die junge Natalie Reinegger Bezugsbetreuerin von Alexander Dorm. Der Mann sitzt im Rollstuhl, ist von unberechenbarem Temperament und gilt als »schwierig«. Dennoch erhält er jede Woche Besuch – ausgerechnet von Christopher Hollberg, jenem Mann, dessen Leben er vor Jahren zerstört haben soll, als er ihn als Stalker verfolgte und damit Hollbergs Frau in den Selbstmord trieb. Das Arrangement funktioniere zu beiderseitigem Vorteil, versichert man Natalie, die beiden seien einander sehr zugetan. Aber bald verstört die junge Frau die unverhohlene Abneigung, mit der Hollberg seinem vermeintlichen Freund begegnet. Sie versucht, hinter das Geheimnis des undurchschaubaren Besuchers zu kommen und die Motive seines Handelns zu verstehen. Dieser Roman ist eine Bergwerksfahrt in die Welt des Clemens J. Setz. Sie fördert ihre innere Ordnung zutage, ihre Geheimnisse und Prinzipien: Macht und Ohnmacht, Sinnsuche und Orientierungsverlust, Unterwerfung und Liebe in allen Spielarten – fürsorglich, respektvoll, besessen, Liebe als Wahn und als Manipulation. Und Rache. So subtil und schmerzhaft, dass die Frage nach Täter und Opfer in namenloses Gelände führt.
     
    https://www.pustet.de/shop/article/28540689/clemens_j_setz_die_stunde_zwischen_frau_und_gitarre.html