
Mit einem Paukenschlag ging das diesjährige Stadtradeln zu Ende: Die letzte Tour des Programms führte uns heute in den Norden – nach Achsheim.
Kurzfristige Planänderung mit gutem Ausgang
Eigentlich war die Tour nach Gablingen geplant, und die Bürgermeisterin hätte uns dort auch gerne empfangen. Leider machte ihr ein externer Termin einen Strich durch die Rechnung. Als ArGe-Vorsitzender – und manchmal auch als Organisationsgenie – fand ich gemeinsam mit ihr eine Lösung. Auf meine Frage nach einem sympathischen Vertreter der Gemeinde empfahl sie mir Dominik Jahn. Bis zum heutigen Abend wusste ich gar nicht, dass Herr Jahn der frisch gewählte Bürgermeister von Langweid ist – und obendrein aktives Mitglied der Musikkapelle. Trotz eines vollen Terminkalenders am Eröffnungsabend sagte er uns telefonisch spontan zu.
Starke Beteiligung – weit über die Stadtgrenzen hinaus
Bei den Sporttouren ist die Beteiligung erfahrungsgemäß etwas geringer als bei den Kul-Touren. Nach den 32 Teilnehmenden bei der gestrigen Kul-Tour mit Thomas Werthefrongel waren es heute starke 14 Radlerinnen und Radler. Besonders schön finde ich, dass immer wieder Familien mit Kindern dabei sind – und auch Menschen aus dem benachbarten Augsburger Stadtteil Pfersee. Für mich ist das ein echtes Zeichen der Anerkennung: Unser Programm findet auch über die Stadtgrenzen von Stadtbergen hinaus Zuspruch.
Traumwetter, Kneippbecken und ein Feuerwehrfest
Bei traumhaften Temperaturen und blauem Himmel ging es Richtung Norden. Die erste Pause legten wir in Aystetten ein, an der dortigen Kneippanlage. Das Kneippbecken in Aystetten ist eine beliebte, vom Kneippverein Aystetten gepflegte Anlage in der Sebastian-Kneipp-Straße mit Wassertretbecken, Barfußpfad und Kräutergarten – eine willkommene Erfrischung für müde Beine.
Weiter ging es nach Langweid, wo gerade ein großes Feuerwehrfest mit zahlreichen Vereinen in vollem Gange war – und wo wir viele bekannte Gesichter trafen. Im Biergarten nahe dem Festzelt fanden wir einen wunderbaren Platz: Die einen gönnten sich ein Radler, andere eine Maß Bier, und bei der Verpflegung hatte die Currywurst eindeutig die Nase vorn. Der Bürgermeister persönlich, Dominik Jahn, lobte unsere Leistung auf dem Weg von Stadtbergen nach Achsheim, und eine Festdame hielt den Moment mit wunderbaren Fotos fest.
Der Rückweg – und viele gute Gespräche
Der Rückweg fiel – nach Essen und dem ein oder anderen Bier – spürbar schwerer als der Hinweg. Dafür blieb umso mehr Zeit für Gespräche: Ich habe mich mit jeder und jedem Teilnehmenden unterhalten.
Zwei mitfahrende Jungs, die auch außerhalb der Schule kaum eine Minute ohne einander verbringen, waren natürlich gemeinsam dabei. Irina Schnell ist eine begeisterte Radlerin – ist sie einmal mit ihrem E-Bike in Fahrt, hält sie so schnell niemand mehr auf. Die Familie Gegenwart hat das Radfahren in den letzten Jahren für sich entdeckt und die Tour in den Norden noch nicht gekannt – entsprechend groß war die Begeisterung. Gemeinsam mit Peter und Anne Hagspiel sicherten wir die Strecke: Peter an der Spitze, ich am Ende, damit niemand verloren ging, und Anne kümmerte sich zuverlässig um die Überwege. Anton und Angelika lieben Eis genauso wie das Radfahren und haben in dieser Saison kaum eine Tour ausgelassen. Birgit und ihrem Mann ist es wichtig, in Bewegung zu bleiben und sich aufs Rad zu schwingen. Viele Teilnehmende sprachen davon, künftig einmal im Quartal eine gemeinsame Tour zu unternehmen – erste Ziele dafür haben wir bereits besprochen.
Süßer Ausklang
Zum Abschluss gab es in der Eisdiele Tutti Frutti in Neusäß noch die eine oder andere – bis zu drei – Kugeln Eis. So kehrten alle mit vielen schönen Eindrücken von einer gelungenen letzten Stadtradeln-Tour zurück.