Unsinnige Fragestellung nach einer Zusammenarbeit mit den Linken

Veröffentlicht am 14.08.2008 in Landespolitik

1000 Mal gefragt, 1000 Mal beantwortet, die Frage nach einer möglichen Zusammenarbeit mit den Linken. Die Menschen interessiert etwas anderes, zum Beispiel wie läuft es im Bereich Bildung, Wirtschaft, Gesundheit, Verkehr ... Auch wird immer wieder vergessen, dass die Schwarzen schon längst mit den Linken zusammenarbeiten.

SPD-Landtagskandidat Roland Mair Schwarze regieren schon längst mit der LinkenZum Vorwurf der CSU, die SPD würde nach der Landtagswahl mit der Linken koalieren wollen, erklärt der SPD-Landtagskandidat: Roland Mair: „Die CSU startet jetzt eine durchsichtige Rocken-Socken-Kampagne. Aber wer im Glashaus sitzt, soll nicht mit Stei-nen werfen. Anstelle der SPD vorzuwerfen, sie wolle mit der Linken koalieren, sollte sich die CSU anschauen, wo ihre Schwesterpartei bereits jetzt schon mit der Linken koaliert. Außerdem ist es der CDU-Ministerpräsident Wolfgang Böhmer, der mit der Linken koalieren will und sie für ihre gute Arbeit respektiert. Statt falsche Verdächtigungen an die SPD zu richten, sollte die CSU dafür sorgen, dass die CDU im Osten nicht mit der Linken regiert. Sowohl in Zwickau sind Absprachen zwischen CDU und Linkspartei Alltag, auch in Cottbus kandidierte der CDU-Politiker Holger mit Unterstützung der PDS für das Amt des Oberbürgermeisters und selbst in Chemnitz haben sich CDU und Linkspartei im Stadtrat die drei Beigeordneten-Posten unter einander aufgeteilt. Der Kreisvorsitzende Roland Mair betont, dass die politischen Forderungen der Linken in keinster Weise mit den Zielen der SPD übereinstimmen, die Forderungen sprengen die Haushaltspolitik der Bundesregierung, ein Ausscheren aus der Europäischen Union ist mit der SPD nicht machbar. In den Bundesländern der früheren DDR gibt es sicherlich bei der umgewandelten PDS Pragmatiker und Kommunalpolitker mit Sachverstand, dagegen gibt es in in Bayern schon auf Grund geringer politischer Erfahrungen der Linken in Parlamenten keine Gemeinsamkeiten mit der SPD und daher auch keine Zusammenarbeit nach der Bayernwahl.
Die Linken scheuen nämlich momentan die Verantwortung, dann ist eine Fundamentaloppostion nicht mehr möglich. Wie Linke mit politischer Verantwortung umgehen, kann man am Lebenslauf von unserem ehemaligen Parteivorsitzenden Oskar Lafontaine nachlesen.

 
 

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