Vermögenssteuer entspricht den Grundsätzen der Sozialen Marktwirtschaft

Veröffentlicht am 26.08.2019 in Allgemein

Die Vermögenssteuer ist kein Griff in die Handtasche der wohlhabende alten Dame, es ist kein Schlag zur Vernichtung von Arbeitsplätzen und der Wirtschaftsstandort Deutschland gerät auch nicht ins Wanken. Die Einführung der Vermögenssteuer gibt den Menschen wieder das Gefühl, das die Politik aktiv etwas gegen das Auseinandertriften der Gesellschaft tut. Die reichsten der Gesellschaft sind seit 1991 um 31 Prozent reicher geworden, die unteren 10 Prozent haben heute weniger in der Tasche wie 1991. Es gibt noch weitere Berechnungen indem die Ungleichheit in der Einkommensverteilung aufgezeigt werden kann.

In den letzten Jahren wurden die Spitzenverdiener kräftig entlastet: 1998 lag der Spitzensteuersatz bei 53 Prozent, heute haben wir 42 Prozent oder bei sehr hohem Einkommen sind es 45 Prozent. Die Unternehmenssteuern wurden gesenkt, die Abgeltungssteuer wurde eingeführt, die Vermögenssteuer wurde abgeschafft und die Erbschaftssteuer auf Unternehmensübertragungen beseitigt. Und der kleine Mann, der zahlte für die Bankenkrise, die am 15. September 2008 begonnen hatte.

Wer nun heute nichts anderes im Sinn hat die Hand über die Spitzenverdiener und der reichen Bevölkerung zu halten, der hat das Prinzip der Sozialen Marktwirtschaft nicht verstanden. Breite Schultern können mehr tragen wie schmale Schultern. Aus diesem Grund ist es Pflicht und Notwendigkeit die Vermögenssteuer einzuführen, das ist keine Neiddiskussion und auch keine Gefährdung der Deutschen Wirtschaft.

Zuletzt ein Zitat aus der Süddeutschen Zeitung von heute: Die SPD handelt richtig, wenn sie den Reichtum anders als in den vergangenen Jahren konsequent heranzieht. Wer immer nur so tut als ob, den nimmt kein Wähler mehr ernst.

 
 

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Inhaltsangabe zu "Die Stunde zwischen Frau und Gitarre"

  • In einem Wohnheim für behinderte Menschen wird die junge Natalie Reinegger Bezugsbetreuerin von Alexander Dorm. Der Mann sitzt im Rollstuhl, ist von unberechenbarem Temperament und gilt als »schwierig«. Dennoch erhält er jede Woche Besuch – ausgerechnet von Christopher Hollberg, jenem Mann, dessen Leben er vor Jahren zerstört haben soll, als er ihn als Stalker verfolgte und damit Hollbergs Frau in den Selbstmord trieb. Das Arrangement funktioniere zu beiderseitigem Vorteil, versichert man Natalie, die beiden seien einander sehr zugetan. Aber bald verstört die junge Frau die unverhohlene Abneigung, mit der Hollberg seinem vermeintlichen Freund begegnet. Sie versucht, hinter das Geheimnis des undurchschaubaren Besuchers zu kommen und die Motive seines Handelns zu verstehen. Dieser Roman ist eine Bergwerksfahrt in die Welt des Clemens J. Setz. Sie fördert ihre innere Ordnung zutage, ihre Geheimnisse und Prinzipien: Macht und Ohnmacht, Sinnsuche und Orientierungsverlust, Unterwerfung und Liebe in allen Spielarten – fürsorglich, respektvoll, besessen, Liebe als Wahn und als Manipulation. Und Rache. So subtil und schmerzhaft, dass die Frage nach Täter und Opfer in namenloses Gelände führt.
     
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