Widerspruch zur Aussage des Philologenverbands

Veröffentlicht am 23.10.2011 in Bildung

Leserbrief zum Artikel "Keine Schule für alle", Philologenverband lehnt SPD-Modell ab am Samstag, den 22.10.2011 in der Augsburger Allgemeine

Es ist kein Wunder, dass der Philologenverband eine flächendeckende Gemeinschaftsschule ablehnt, ist er der Berufsverband der Lehrer an Gymnasien und Beruflichen Oberschulen. Das dreigliedrige Schulsystem orientierte sich an Begabung, Schicht oder beruflicher Neigung und ist nach den permanenten Reformen in den letzten Jahren längst nicht mehr zeitgemäß. Der Vorwurf dass Schülerleistungen in der zehnten Klasse einen Rückstand aufweist, ist haltlos. Die Anwesenheit leistungsstärkerer Schüler führt bei anregungsreicher und anspruchsvoller Lernumgebung bereits zu höheren Lernfortschritten leistungsschwächerer Schüler – ohne dass dabei ein Nachteil für leistungsstärkere Schülerinnen und Schüler zu befürchten wäre. Auch bezweifle ich die gerechte Auswahl in der vierten Klasse, Untersuchungen haben ergeben, dass Kinder mit gleichen Leistungsstand unterschiedlichen Schularten zugewiesen wurden. sind. Mit der Einführung einer Gemeinschaftsschule als Alternative zu bestehenden Schulen können Schulen im ländlichen Raum überleben, haben unsere Kinder ein modernes pädagogisches Konzept der individuellen Förderung. Die Alternative der Durchlässigkeit im Bayerischen Schulsystem ist eine Mär - die Durchlässigkeit ist in den meisten Fällen mit einem Abstieg verbunden. Auf den Punkt gebracht "Wer einen Teich trockenlegen will, der darf vorher nicht die Frösche fragen."

 
 

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Autor: Kaleigh, Datum: 15.01.2012, 18:43 Uhr


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