Wir geben Ausländerhass keine Chance ...

Veröffentlicht am 21.05.2020 in Allgemein

Ein Zeitungsartikel in der Augsburger Allgemeinen vom Mittwoch, den 13.05.2020 treibt mich um: „Rechter Terror: Migranten in Angst“. Millionen von Menschen mit Migrationshintergrund in Deutschland fürchten „um ihr Leben“. „… zunehmender Alltagsrassismus und tödliche Terroranschläge hätten das Bedrohungsgefühl verschärft“.

Wie hat sich Deutschland in den letzten Jahren entwickelt? Es gab in den Köpfen bereits vor vielen Jahren Vorurteile und Ressentiments gegenüber Ausländer. Die Stammtischparole mit „Ausländer raus“ hörte man relativ selten. Nun ist ein offenes und aufnahmebereites Volk verändert, die zahlreichen Flüchtlinge 2015 sind vergessen und er herrscht Rassismus gegenüber Menschen, die anderes aussehen wie wir. Das kann ich nicht nachvollziehen – in Augsburg lebt ein Viertel der Menschen mit Migrationshintergrund. Neue Gedanken, neue Unternehmen und eine veränderte Kultur ist es entstanden. Deutschland tut es gut, wenn es Input aus anderen Ländern bekommt. Es entsteht für die Bevölkerung ein echter Mehrwert. Wir sollten die Chance nutzen und wir sollten aufstehen, wenn schlechte Bemerkungen über Menschen mit Migrationshintergrund fallen.

Wir brauchen dazu Mut und Selbstbewußtsein – das haben wir und dass sollten wir uns nicht nehmen lassen. Die bedrückende Entwicklung sollte umgekehrt werden und die unsere Mitmenschen sollten zunehmend wieder sagen, sie leben gerne in Deutschland und haben auch keine Angst mehr. Vielleicht ist das ein Wunschdenken, ich arbeite dran.

 
 

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Inhaltsangabe zu "Die Stunde zwischen Frau und Gitarre"

  • In einem Wohnheim für behinderte Menschen wird die junge Natalie Reinegger Bezugsbetreuerin von Alexander Dorm. Der Mann sitzt im Rollstuhl, ist von unberechenbarem Temperament und gilt als »schwierig«. Dennoch erhält er jede Woche Besuch – ausgerechnet von Christopher Hollberg, jenem Mann, dessen Leben er vor Jahren zerstört haben soll, als er ihn als Stalker verfolgte und damit Hollbergs Frau in den Selbstmord trieb. Das Arrangement funktioniere zu beiderseitigem Vorteil, versichert man Natalie, die beiden seien einander sehr zugetan. Aber bald verstört die junge Frau die unverhohlene Abneigung, mit der Hollberg seinem vermeintlichen Freund begegnet. Sie versucht, hinter das Geheimnis des undurchschaubaren Besuchers zu kommen und die Motive seines Handelns zu verstehen. Dieser Roman ist eine Bergwerksfahrt in die Welt des Clemens J. Setz. Sie fördert ihre innere Ordnung zutage, ihre Geheimnisse und Prinzipien: Macht und Ohnmacht, Sinnsuche und Orientierungsverlust, Unterwerfung und Liebe in allen Spielarten – fürsorglich, respektvoll, besessen, Liebe als Wahn und als Manipulation. Und Rache. So subtil und schmerzhaft, dass die Frage nach Täter und Opfer in namenloses Gelände führt.
     
    https://www.pustet.de/shop/article/28540689/clemens_j_setz_die_stunde_zwischen_frau_und_gitarre.html