Wohnungspolitik effizienter und schneller umsetzen

Veröffentlicht am 10.10.2021 in Allgemein

In der letzten Stadtratssitzung vom September zog ich ein Fazit mit dem Umgang der Wohnungsnot in Stadtbergen. Dazu die entsprechende Zeitungsnotiz aus der Augsburger Allgemeinen vom 05. Oktober 2021:

Unzufrieden mit dem Tempo der Planungen war allerdings Roland Mair von der SPD. „Wir haben jahrelang geschlafen“, kritisierte er. Für die Planung von zehn Domizilen hätte die Stadt drei Jahre gebraucht. Umgerechnet zwei bis drei Wohnungen pro Jahr seien ihm zu wenig. „Wir gehen den Weg jetzt zwar mit, aber es könnte schneller gehen“, sagte er. Kritik, die Metz aber so nicht stehen lassen wollte.

„Selbsterkenntnis ist der beste Weg zur Besserung“ – dieses Sprichwort sollte jeder für sich selbst in Anspruch nehmen. In Stadtbergen mangelt es bereits seit vielen Jahren an Wohnungen, besonders preisgünstige Wohnungen fehlen, um jungen Stadtbergern und Stadtberger Familien in der Kommune eine Zukunft zu geben. Mit dem Stadtbaumeister haben wir eine Idealbesetzung, um geplante Vorhaben effizient nach vorne zu bringen. Es fehlt jedoch der Rückenwind des Bürgermeisters den Sachverhalt des fehlenden Wohnraums mit hoher Priorität zu versehen. Die Entschuldigung mit den zahlreichen sozial gebundenen Wohnungen gilt bereits seit Jahren nicht mehr. Die SPD-Fraktion betont seit vielen Jahren, dass die Wohnungen aus der Sozialbindung herausgefallen sind. Mit Ausnahme der Wohnungen am Nestackerwegs sind keine neuen Wohnungen entstanden – und auch diese kamen nur mit massiven Druck der SPD-Fraktion zustande. Wir brauchen einen rationelle und effiziente Vorgehensweise für den Bau von zusätzlichen Wohnraum. Meiner Meinung nach lösen wir in Stadtbergen die Wohnraumprobleme nicht, sondern mit der Langsamkeit verstärken wir dieses Problem. Der Applaus von Stadträten ist entlarvend, gerade bei den Entwicklung der Kommune gibt es unterschiedliche Vorgehensweisen. Entweder man setzt, wie bei der SPD-Fraktion den Schwerpunkt auf Entwicklung oder auf Stagnation. Viele Stadtberger Bürger unterstreichen mit ihren Anrufen und Initiativen, dass die SPD-Fraktion auf dem richtigen Weg ist. Wir werden auch weiterhin an diesem Thema dranbleiben und schlafen dürfen andere, wir wecken auf.

 
 

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Meine erste Berührung war "Alte weisse Männer". Das Buch war ein Geschenk an unseren Stadtdirektor Holger Klug, der es mit Interesse und zunehmender Begeisterung gelesen hat. Es ist der angenehme Schreibstil, das Miterleben mit Sophie Passmann, dass die Schriftstellerin sympathisch macht. Aus dieem Grund bin ich gespannt wie es mit diesem Buch ist. .. und ich habe keine Kritiken oder Informationen im Internet gelesen.