25.02.2026 in Allgemein
Heute Morgen habe ich eine Zeitungsnotiz gelesen, die mich ehrlich gesagt nicht überrascht hat. Kurz vor der Kommunalwahl wurden die Menschen in Bayern gefragt, welche Themen sie wirklich beschäftigen. Die Antworten sind eindeutig: zu hohe Mieten, der Zustand von Straßen und Radwegen und ein Nahverkehr, der im Alltag funktionieren muss.
Genau diese Themen begegnen mir seit Monaten bei Hausbesuchen, Gesprächen auf der Straße und an unseren Infoständen in Stadtbergen. Die Menschen sprechen nicht zuerst über große politische Schlagworte. Sie sprechen darüber, ob ihre Kinder später noch in Stadtbergen wohnen können, warum Radwege holpern oder warum der Bus am Abend kaum noch fährt.
Deshalb habe ich mich bewusst entschieden, im Wahlkampf andere Schwerpunkte zu setzen. Für mich geht es nicht darum, Themen künstlich aufzublähen, sondern darum, die realen Herausforderungen anzupacken: bezahlbarer Wohnraum, eine funktionierende Infrastruktur und eine Stadtentwicklung, die Lebensqualität sichert.
Ich habe großen Respekt vor dem Engagement in unseren Vereinen und selbstverständlich gehört Sicherheit zu einer lebenswerten Stadt. Aber wenn wir ehrlich sind: Die Zukunft Stadtbergens entscheidet sich daran, ob Wohnen bezahlbar bleibt, ob Mobilität funktioniert und ob unsere Stadt sich weiterentwickelt.
Die Umfrage zeigt auch, dass das Vertrauen in Parteien insgesamt sinkt. Das nehme ich sehr ernst. Vertrauen entsteht nicht durch Programme allein, sondern durch Haltung, Zuhören und konsequentes Arbeiten über Jahre hinweg. Genau das versuche ich – als Fraktionsvorsitzender, als Vorsitzender der Arbeitsgemeinschaft der Vereine und als jemand, der täglich mit Menschen im Austausch steht.
Mein Leitgedanke bleibt: zuerst die Stadt, dann die Partei.
Kommunalpolitik beginnt nicht im Sitzungssaal, sondern im Alltag der Menschen. Und genau dort möchte ich weiterhin ansetzen.
#Stadtbergen #Kommunalwahl2026 #RolandMair #ZukunftVorOrt
24.02.2026 in Allgemein
Heute sind bei mir die Briefwahlunterlagen eingetroffen. Für mich ist das immer ein besonderer Moment, denn damit beginnt die Kommunalwahl ganz konkret.
Die Wahl endet offiziell am 08. März 2026 um 18:00 Uhr, wenn die Wahllokale schließen und die Stimmen ausgezählt werden. Tatsächlich aber hat die Wahl längst begonnen – am Küchentisch, im Gespräch mit der Familie und bei der bewussten Entscheidung, wem man Verantwortung für unsere Stadt anvertrauen möchte.
Ich schätze die Briefwahl sehr. Sie gibt mir die Möglichkeit, in Ruhe Kandidatinnen und Kandidaten anzuschauen, Programme zu vergleichen und bewusst zu entscheiden. Kommunalpolitik ist nah an den Menschen – und genau so sollte auch die Wahlentscheidung getroffen werden: ohne Zeitdruck.
Ich werde selbstverständlich die SPD-Liste ankreuzen. Nicht aus Gewohnheit, sondern aus Überzeugung. Unsere Liste vereint Menschen, die sich seit Jahren für Stadtbergen engagieren – im Ehrenamt, im Beruf und im gesellschaftlichen Leben.
Besonders möchte ich zwei Kandidaten hervorheben, die mir persönlich sehr am Herzen liegen:
14.02.2026 in Allgemein
Die CSU Stadtbergen weist in einem aktuellen Beitrag darauf hin, dass jede Stimme zählt und der Stadtrat keinen Einfluss auf Landes- oder Bundespolitik habe. Der Aufruf zur Wahlbeteiligung ist richtig und wichtig — Demokratie lebt davon, dass Bürgerinnen und Bürger ihr Wahlrecht nutzen.
Die Aussage zum fehlenden Einfluss auf Landes- und Bundespolitik greift jedoch zu kurz.
Zwar beschließt der Stadtrat keine Landes- oder Bundesgesetze. Aber nahezu alle großen kommunalen Projekte hängen direkt mit Entscheidungen und Förderprogrammen von Land und Bund zusammen: Wohnungsbau, Klimaschutz, Verkehr, Schulen, Kitas, Digitalisierung oder soziale Infrastruktur. Gute Stadtratsarbeit bedeutet deshalb auch, Fördermöglichkeiten zu erschließen, politische Rahmenbedingungen zu verstehen und Kontakte über die kommunale Ebene hinaus zu nutzen.
08.02.2026 in Allgemein
Nach einem langen Tag mit Infostand und Plakatierungsaktion war der Besuch des Neujahrsempfangs der SPD Augsburg für mich genau das Richtige: Nahrung fürs Gehirn – und später auch für den Magen. Eine gelungene Verbindung aus politischem Austausch, inhaltlicher Tiefe und persönlicher Begegnung.
31.01.2026 in Allgemein
Die aktuelle Debatte über längere Arbeitszeiten greift aus meiner Sicht zu kurz und verkennt die Realität vieler engagierter Beschäftigter. In einem offenen Brief mache ich deutlich, dass viele Menschen bereits heute über ihre reguläre Arbeitszeit hinaus Verantwortung übernehmen – nicht aus Zwang, sondern aus innerem Anspruch. Statt pauschal „mehr Arbeit“ zu fordern oder Teilzeit in Frage zu stellen, plädiere ich für attraktivere Arbeitsbedingungen, mehr Vertrauen und echte Motivation. Ich schreibe diesen Brief, weil wirtschaftlicher Erfolg nicht durch mehr Stunden entsteht, sondern durch gute Ideen, Innovation und eine Arbeitskultur, in der Menschen gerne und überzeugt ihren Beitrag leisten.
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04.07.2026, 10:30 Uhr - 13:00 Uhr Stadtradeln - Eröffnungstour
10.07.2026, 17:00 Uhr - 21:00 Uhr Stadtradeln - Sport-Tour
11.07.2026, 16:15 Uhr - 19:00 Uhr Kul-Tour - Zeitzeugen berichten
16.07.2026, 17:00 Uhr - 21:00 Uhr Sport-Tour
23.07.2026, 18:00 Uhr - 20:30 Uhr Kul-Tour - Stadtbergen entdecken mit Thomas Werthefrongel